Die Grundschule im Dichterviertel

Tiergestützte Pädagogik

Grundsätzliches

Mit dem Gesamtkonferenzbeschluss vom 01.06.2015 und dem Schulkonferenzbeschluss vom 22.06.2015 wird seit dem Schuljahr 2015/16 unser Schulhund Emil an der Hebbelschule eingesetzt. 

Notwendige Rahmenbedingungen für den Einsatz unseres Schulhundes bilden die Basis für eine gelungene effektive und artgerechte Arbeit an der Hebbelschule. 

Hierzu zählen die Schulhundteamausbildung von Frau Zorn mit Emil, regelmäßige Weiterbildungen als Mensch-Hund-Team, Frau Zorns Mitarbeit im Arbeitskreis Schulhunde Rhein-Main und im Qualitätsnetzwerk Schulbegleithunde, die Gremienbeschlüsse, das Hygienekonzept, pädagogische und schulorganisatorische Bedingungen, rechtliche Rahmenbedingungen und individuell-hundespezifische Einsatzbereiche.

 

Schulhund Emil

Der Schulhund Emil (Wuslon‘s I‘m Special Agent Emil der Züchterin Elke Grodtke) wurde danach ausgesucht, dass Verletzungen der Kinder aufgrund seiner Größe und seiner rassetypischen Eigenschaften weitgehend auszuschließen sind.

Die Rasse Havaneser zählt zu den allergikerfreundlichen Hunderassen, da sie kaum Unterwolle besitzen und somit keinem Fellwechsel unterliegen.

 

Emils Arbeit an der Hebbelschule

Der Hund lebt als Familienhund bei der Klassenlehrerin der Klasse 3c Simona Zorn. Demgemäß wird der Hund an 2 Unterrichtstagen pro Woche hauptsächlich in der Klasse 3c eingesetzt. 

Zusätzlich besuchen Emil und Frau Zorn die ersten Klassen der Hebbelschule im Laufe des Schuljahres im Rahmen von zwei Hundeschnupperstunden. 

Außerdem können die Schülerinnen und Schüler  4. Klassen an der Hundefreunde-AG teilnehmen.


Die Hundeschnupperstunden mit Emil

Nach langem Warten war es endlich soweit- am 20.03.19 und am 27.03.19 duften wir, die Kinder der Klasse 1b, endlich Emil den Schulhund kennenlernen. Ganz gespannt und aufgeregt haben wir uns auf den Weg in die Klasse 3c zu Frau Zorn gemacht und zwei wunderbare Schnupperstunden mit Emil erlebt. Frau Zorn konnte uns viele Fragen rund um das Thema Hund beantworten und uns mit wichtigen Grundregeln im Umgang mit Hunden vertraut machen. Außerdem durften wir Emil eigenständig füttern- das war besonders toll. Wir bedanken uns bei Emil und Frau Zorn und freuen uns schon auf viele weitere Begegnungen im Schulhaus.

 Anmerkungen der Kinder zu den Schnupperstunden:

 „Die Schnupperstunde war toll. Ich durfte Emil füttern- das war ein großer Spaß.“ (David C.)

 „Wir haben Emil gekuschelt und gefüttert.“ (Hessam)

 „Die Hundeschnupperstunde hat Spaß gemacht.“ (Noah, Leo)  

„Die Hundestunde bei Frau Zorn war schön. Es ist wichtig, dass man dreimal am Tag mit einem Hund Gassi geht.“ (Liva)

 

Emils Tagebuch

Warum tut ein Schulhund gut?

Der Einsatz eines ausgebildeten Schulhundes im Rahmen der hundgestützten Pädagogik kann vielfältige positive Wirkeffekte erzielen. 

So zeigen Studien, dass Blutdruck und Herzfrequenz beim Menschen in Gegenwart eines freundlichen Hundes sinken. 

Ebenso wird Oxytocin, das sogenannte Bindungshormon, ausgeschüttet. 

Durch die Arbeit mit Hunden können Kinder ihr Selbstkonzept positiv stärken und vielfältiges Sachwissen über Hunde und über den sachgerechten Umgang mit Hunden erwerben.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte über das Schulsekretariat an Frau Zorn.